Fragen und Antworten
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- Ist das Komitee gegen neuen Schulraum?
- Was passiert bei einem Nein?
- Warum heisst es Rahmenkredit und was bedeutet das?
- Wo stehen die 10 Millionen für den Heerenweg?
- Wird der Heerenweg bei einem Ja geschlossen?
- Verzögert ein Nein den Bau?
- Warum gibt es zu diesem Kredit keine Gemeindeversammlung?
- Was sagt die RPK genau?
- Was ist mit dem Kindergarten Aesch?
- Wer steht hinter dem Komitee und wer bezahlt die Kampagne?
- Wie und bis wann kann ich abstimmen?
- Wie kann ich helfen?
Nein. Die Schule braucht mehr Raum, und der Trakt 2 des Schulhauses Auenrain muss saniert werden. Das bestreitet niemand, auch die Rechnungsprüfungskommission schreibt, der Bedarf sei «unbestritten» und der Gemeinderat habe den Handlungsbedarf «nachvollziehbar dargelegt». Wir sind gegen eine Vorlage, die nur die halbe Rechnung zeigt und den Heerenweg nebenbei vorentscheidet.
Beleuchtender Bericht, S. 14.
Die Schulraumplanung geht weiter. Der Gemeinderat wartet die Abklärungen zum Heerenweg ab, die er selbst auf spätestens Anfang 2028 ansetzt, und legt dann eine Vorlage mit gesicherten Kosten vor. Die RPK schreibt wörtlich: «Eine Ablehnung bedeutet keinen Verzicht auf die Schulraumplanung. Sie gibt dem Gemeinderat die Möglichkeit, die noch ausstehenden Grundlagen abzuwarten, das Vorhaben weiter zu planen und den Stimmberechtigten zu einem späteren Zeitpunkt eine Vorlage mit gesicherten Kosten zu unterbreiten.»
Beleuchtender Bericht, S. 14 und 15.
Ein Rahmenkredit ist eine Ermächtigung an den Gemeinderat, bis zu einem Höchstbetrag Verpflichtungen einzugehen. Hier sind es 17.18 Mio. Franken. Darin stecken laut Bericht eine Kostenungenauigkeit von 30 Prozent, eine Reserve und eine Sicherheitsmarge von insgesamt rund 4.87 Mio. Franken. Der Betrag passt sich zudem dem Baupreisindex an. Innerhalb dieses Rahmens entscheidet der Gemeinderat allein, wie viel er wofür ausgibt. Er schreibt selbst, er sei «bestrebt, die Kosten tief zu halten und die Sicherheitsmarge und vor allem die Reserve möglichst nicht in Anspruch zu nehmen». Eine Pflicht, das ganze Geld auszugeben, gibt es nicht; eine Pflicht, später nochmals zu fragen, auch nicht.
Beleuchtender Bericht, S. 5 (Antrag), S. 11 (Investitionskosten) und S. 12.
Auf der Gemeindewebsite, im Gemeinderatsbeschluss «Gesamtprojekt Schulraum» vom 1. September 2026: «Zusammen mit der erforderlichen Ertüchtigung auf Erdbebensicherheit muss mit Kosten von rund CHF 10 Mio. +/- 30 % gerechnet werden.» Im beleuchtenden Bericht, der an alle Haushalte ging, steht derselbe Absatz ohne diesen Satz. Dort heisst es nur, der Heerenweg weise einen «erheblichen Sanierungsbedarf» auf. «Rund 10 Mio. +/- 30 %» heisst: zwischen 7 und 13 Millionen. Wir haben die Website am 26. Oktober 2026 gesichert, mit Protokoll.
neftenbach.ch, Gesamtprojekt Schulraum; Bildschirmkopie; Beleuchtender Bericht, S. 4 und 8.
Das sagt niemand, und wir behaupten es nicht. Was im Bericht steht: Der Modulbau wird so gebaut, dass er die Kinder vom Heerenweg aufnehmen kann, und der Schulbetrieb könnte «künftig dauerhaft oder auch nur vorübergehend am Standort Auenrain konzentriert werden», falls eine Sanierung des Heerenwegs «nicht zweckmässig» sei oder später erfolgen solle. Wer das entscheidet und ob die Stimmberechtigten dabei mitreden, steht nicht im Bericht. An der Informationsveranstaltung sagte die Gemeindepräsidentin laut Landbote, über den Heerenweg werde später separat abgestimmt. Für die Aufgabe eines Standorts braucht es aber keinen Kredit, also auch keine Abstimmung. Genau das fragen wir den Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 25. November.
Beleuchtender Bericht, S. 8; Der Landbote, 24. Oktober 2026.
Um rund ein Jahr, sagt die RPK, und sie hält das für vertretbar: «Ein Zuwarten von rund einem Jahr würde dem Vorhaben eine deutlich höhere Planungs- und Kostensicherheit verschaffen.» Der Zeitplan des Gemeinderats sieht den Bezug des Modulbaus ohnehin erst in den Sommerferien 2029 vor, die Vorfinanzierung ist «vom Zeitpunkt der Kreditbewilligung unabhängig». Die Sekundarschule nutzt seit Sommer 2024 das oberste Geschoss des Modulbaus Auenrain, der Betrieb läuft also weiter.
Beleuchtender Bericht, S. 4, 13 und 14.
Weil die Gemeindeordnung einmalige Ausgaben über 3 Millionen Franken direkt an die Urne schickt (Art. 7 Ziff. 2) und diese Geschäfte von der Vorberatung durch die Gemeindeversammlung ausnimmt (Art. 11 Ziff. 6). Es gibt also keine Versammlung, an der die Vorlage zurückgewiesen oder geändert werden könnte. Das einzige Mittel ist das Nein an der Urne. An der Gemeindeversammlung vom 25. November beantragt der Gemeinderat aber einen Grundsatzentscheid zur Vorfinanzierung von 13.5 Mio. Franken für dasselbe Projekt, und er beantwortet dort die eingereichten Anfragen.
Beleuchtender Bericht, S. 6; Mitteilungsblatt Oktober 2026, S. 4.
Die Rechnungsprüfungskommission empfiehlt, den Rahmenkredit abzulehnen. Sie prüft die finanzrechtliche Zulässigkeit, die rechnerische Richtigkeit und die finanzielle Angemessenheit. Die ersten beiden gibt sie frei, die dritte nicht, aus drei Gründen: Erstens beruhen die Kosten auf einer Machbarkeitsstudie mit rund 30 Prozent Unsicherheit, ein weiterer Planungsschritt würde das «erheblich verringern». Zweitens sieht sie keinen zwingenden Grund, den Kredit jetzt zu beschliessen. Drittens ist die Sanierung des Heerenwegs nicht Teil der Vorlage, fällt aber «ohnehin» an, weshalb die Stimmberechtigten «die finanzielle Tragweite der Schulraumplanung als Ganzes nicht überblicken» können. Unterzeichnet vom Präsidenten Marcel Mettler und vom Aktuar Christian Haller.
Beleuchtender Bericht, S. 14 und 15.
Der Kindergarten Aesch ist nicht Teil der Vorlage. Im Mai 2025 kündigte das Mitteilungsblatt seine Schliessung in einem Jahr an; an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2025 nahm der Schulpflegepräsident das zurück, weil sich die Kinderzahlen verändert hatten. Im Bericht steht, der Schulbetrieb könnte «mit Ausnahme des Kindergartens Aesch» am Auenrain konzentriert werden. Was mit dem Kindergarten geschieht, wenn der Heerenweg nicht mehr als Schulhaus genutzt wird, sagt der Bericht nicht.
Der Landbote, 5. Juni 2025; Beleuchtender Bericht, S. 6 und 8.
Eltern und Einwohner aus Aesch, Riet, Hünikon und Neftenbach, ohne Vorstand und ohne Parteiauftrag. Wer dazugehört, steht mit Namen auf der Seite Wer wir sind. Flyer, Versand, Domain und Website bezahlen die Mitglieder aus eigenen Mitteln. Es gibt keine Spenden von Parteien oder Organisationen.
Brieflich oder an der Urne am Sonntag, 29. November 2026. Die Unterlagen kommen per Post. Brieflich: Stimmzettel ausfüllen, ins Stimmcouvert, Stimmrechtsausweis unterschreiben, so abschicken oder in den Gemeindebriefkasten werfen, dass es rechtzeitig ankommt. Fristen und Urnenöffnungszeiten stehen auf dem Stimmrechtsausweis. Abstimmungsfrage: «Wollen Sie die Vorlage ‹Bewilligung eines Rahmenkredits von brutto CHF 17'180'000.- (inkl. MwSt.) für die Schulraumplanung› annehmen?» Unsere Empfehlung: Nein.
Beleuchtender Bericht, S. 4 und 16. Bei Fragen zu den Unterlagen: Gemeindeverwaltung Neftenbach, 052 305 06 66.
Mit Namen eintragen, am besten mit einem Satz, warum Sie Nein stimmen. Den Link weiterleiten, per WhatsApp oder per Mail. Den Flyer aufhängen, im Treppenhaus, im Laden, im Vereinslokal. Einen Leserbrief schreiben. Am 25. November an die Gemeindeversammlung kommen. Und am 29. November Nein stimmen, am liebsten gemeinsam mit uns: Treffpunkt Gemeindeplatz vor dem Gemeindehaus Neftenbach, Kaffee und Kuchen, dann zusammen an die Urne.
Weiterleiten, Abstimmen.
Neue Fragen kommen laufend dazu. Stellen Sie Ihre: info@schulraum-ganz-neftenbach.ch. Letzte Änderung: 27. Oktober 2026.