Nein
zum Rahmenkredit von 17.2 Mio.
fürs «Gesamt»-Projekt Schulraum
OHNE Schulhaus Heerenweg
Und somit
Für
ein echtes Gesamtprojekt
mit allen Schulen und mit
allen Zahlen & Fakten
Überparteiliches Komitee «Schulraum für ganz Neftenbach», Eltern und Einwohner aus Aesch, Riet, Hünikon und Neftenbach
Liebe Neftenbacherinnen und Neftenbacher Unterstützt mit einem NEIN einen Schulausbau, der die GANZE Gemeinde und ALLE KINDER berücksichtigt.
Die Schule braucht mehr Raum. Das bestreitet niemand. Aber diese Vorlage zeigt nur die halbe Rechnung.
Was ein Rahmenkredit ist
Ein Rahmenkredit ist eine Obergrenze, keine Ausgabepflicht: 17.18 Mio. Franken, davon rund 4.87 Mio. Sicherheitsmarge und Reserve. Der Gemeinderat entscheidet allein, wie viel davon ausgegeben wird, und der Betrag passt sich automatisch dem Baupreisindex an. Darüber wird am 29. November abgestimmt. Die Sanierung des Schulhauses Heerenweg ist nicht Teil der Vorlage.
Quelle: Beleuchtender Bericht zur Urnenabstimmung vom 29. November 2026, S. 5 (Antrag) und S. 11 (Investitionskosten). Zum Dokument
Darum sagen wir am 29. November «NEIN»
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1
Keine Kostenwahrheit.
Das für den Schulraum wichtige Schulhaus Heerenweg muss auch saniert werden (rund 10 Mio.). Es fehlt in der Rechnung, und wir haben kein Gesamtprojekt.
Beleg: neftenbach.ch, Gemeinderatsbeschluss «Gesamtprojekt Schulraum», 1. September 2026 (Bildschirmkopie, Original). Beleuchtender Bericht, S. 4 und 8: «erheblicher Sanierungsbedarf», ohne Betrag.
Mehr dazu: der genaue Wortlaut
Auch das denkmalgeschützte Schulhaus Heerenweg weist einen erheblichen Sanierungsbedarf. Zusammen mit der erforderlichen Ertüchtigung auf Erdbebensicherheit muss mit Kosten von rund CHF 10 Mio. +/- 30 % gerechnet werden. Für die langfristige Entwicklung dieses Standorts sind weitere fachliche, betriebliche und politische Abklärungen erforderlich. Aus diesem Grund ist die Sanierung des Schulhauses Heerenweg nicht Bestandteil der vorliegenden Vorlage. Gemeinderat Neftenbach, neftenbach.ch, «Gesamtprojekt Schulraum», publiziert am 1. September 2026
«Rund 10 Mio. +/- 30 %» heisst: zwischen 7 und 13 Millionen Franken. Im beleuchtenden Bericht, der jedem Haushalt zugestellt wurde, steht derselbe Absatz auf Seite 4 und 8, aber ohne den Satz mit der Zahl. Der Landbote rechnete am 1. Oktober 2026 vor: mit dem Heerenweg liegen die Gesamtkosten «neu bei 27 Millionen Franken». Vor gut einem Jahr hatte die Gemeinde für alle drei Teile zusammen rund 10 Millionen genannt.
Presse: Der Landbote, 1. Oktober 2026, «Schulprojekt wird 17 Millionen Franken teurer als gedacht» (Maja Reznicek); Der Landbote, 5. Juni 2025, «Doch mehr Kinder: Kindergarten schliesst vorerst nicht» (Maja Reznicek).
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2
Die RPK empfiehlt ein NEIN.
Die Rechnungsprüfungskommission hat die Vorlage geprüft und empfiehlt aus drei klaren Gründen die Ablehnung: Die Kosten beruhen erst auf einer Machbarkeitsstudie (plus/minus 30 Prozent), es gibt keinen Grund zur Eile, und die finanzielle Tragweite ist nicht überblickbar.
Beleg: Beleuchtender Bericht, S. 14 und 15, Abschied der Rechnungsprüfungskommission.
Mehr dazu: die drei Gründe der RPK
Planungstiefe. «Die der Kreditvorlage zugrunde liegenden Kosten basieren auf einer Machbarkeitsstudie. Gemäss den vorliegenden Unterlagen weisen die Kostenschätzungen eine Planungsunsicherheit von rund ±30 % auf. Mit einem weiteren Planungsschritt liesse sich dieser Anteil erheblich verringern.»
Dringlichkeit. «Ein zwingender Grund, den Kredit bereits heute und nicht auf einer gesicherteren Grundlage zu beschliessen, ist für die Kommission nicht ersichtlich.» Die Abklärungen zum Heerenweg sollen laut Gemeinderat spätestens Anfang 2028 abgeschlossen sein. «Ein Zuwarten von rund einem Jahr würde dem Vorhaben eine deutlich höhere Planungs- und Kostensicherheit verschaffen.»
Schulanlage Heerenweg. «Die Sanierung der Schulanlage Heerenweg ist nicht Bestandteil der Vorlage, wird nach Einschätzung des Gemeinderats aber ohnehin anfallen. Umfang, Kosten und Zeitpunkt sind offen. Die Stimmberechtigten können damit die finanzielle Tragweite der Schulraumplanung als Ganzes nicht überblicken.»
Alle Zitate: Beleuchtender Bericht, S. 14. Die RPK prüft nach Art. 34 der Gemeindeordnung die finanzrechtliche Zulässigkeit, die rechnerische Richtigkeit und die finanzielle Angemessenheit. Die ersten beiden gibt sie frei, die dritte «ist aus Sicht der Rechnungsprüfungskommission dagegen nicht gegeben».
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3
Keine Zentralisierung durch die Hintertür.
Der neue Modulbau könnte die Heerenweg-Schulkinder aufnehmen, laut Bericht «dauerhaft». Ein Szenario mit erwiesenen Nachteilen für alle Schulkinder. Über die Zukunft der Schule für Aesch, Riet und Hünikon soll die Bevölkerung entscheiden, nicht ein Nebensatz im Bericht.
Beleg: Beleuchtender Bericht, S. 8 (Etappe 1: Neubau Modulbau) und S. 4.
Mehr dazu: was im Bericht steht
Der Neubau ist zudem so konzipiert, dass er bei Bedarf ausreichend Kapazitäten für die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Heerenweg bietet. Sollte sich im Rahmen der weiteren Abklärungen zeigen, dass eine umfassende Sanierung der Schulanlage Heerenweg für den Schulbetrieb nicht zweckmässig ist oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll, könnte der Schulbetrieb, mit Ausnahme des Kindergartens Aesch, künftig dauerhaft oder auch nur vorübergehend am Standort Auenrain konzentriert werden. Beleuchtender Bericht, S. 8
Wer über die Zukunft des Heerenwegs entscheidet und ob die Stimmberechtigten dabei mitreden, sagt der Bericht nicht. An der Informationsveranstaltung vom 22. Oktober 2026 sagte die Gemeindepräsidentin laut Landbote, über das Schulhaus Heerenweg werde später separat abgestimmt. Auf die Frage, was bei einem Nein zu diesem späteren Kredit passiere, antwortete sie: «Dann müssten wir diesen Entscheid akzeptieren und das Heerenweg würde nicht saniert.» Für die Aufgabe eines Standorts braucht es keinen Kredit und damit keine Abstimmung. Genau diese Frage stellen wir dem Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 25. November (Anfrage vom 27. Oktober 2026).
Presse: Der Landbote, 24. Oktober 2026, «17 Millionen Franken für Schulraum in Neftenbach – oder noch viel mehr?» (Annika Früh). Gemeindeschreiber Martin Schmid im Landboten vom 1. Oktober 2026: «Wir wollen heute kein Schulhaus bauen, welches zu klein wäre, falls für die Sanierung des Schulhauses Heerenweg ein Provisorium oder eine dauerhafte Lösung benötigt wird.»
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4
Ein NEIN ist kein Verzicht.
Wir haben genug Zeit, es richtig zu machen und ein ganzes Gesamtprojekt zu erarbeiten. Die RPK sagt es selbst: Ein Nein gibt dem Gemeinderat die Möglichkeit, die offenen Abklärungen abzuwarten und eine Vorlage mit gesicherten Kosten vorzulegen. Die Heerenweg-Abklärungen sind laut Gemeinderat Anfang 2028 abgeschlossen.
Beleg: Beleuchtender Bericht, S. 15 (RPK) und S. 14 (Abklärungen Heerenweg bis spätestens Anfang 2028).
Mehr dazu: was ein Nein bewirkt und was nicht
Eine Ablehnung bedeutet keinen Verzicht auf die Schulraumplanung. Sie gibt dem Gemeinderat die Möglichkeit, die noch ausstehenden Grundlagen abzuwarten, das Vorhaben weiter zu planen und den Stimmberechtigten zu einem späteren Zeitpunkt eine Vorlage mit gesicherten Kosten zu unterbreiten. Rechnungsprüfungskommission, Beleuchtender Bericht, S. 15
Der Zeitplan des Gemeinderats sieht den Bezug des Modulbaus erst in den Sommerferien 2029 vor (Bericht, S. 13). Die Vorfinanzierung, über welche die Gemeindeversammlung vom 25. November entscheidet, ist laut RPK «vom Zeitpunkt der Kreditbewilligung unabhängig» (S. 14). Ein Nein verschiebt also keinen Spatenstich um Jahre, es holt die fehlenden Zahlen auf den Tisch.
Wir sind klar für den Schulausbau – aber wenn Gesamtprojekt, dann für ganz Neftenbach und all seine Schulkinder!
Darum am 29. November: NEIN zum Rahmenkredit
Belege und Dokumente
Jede Zahl auf dieser Seite hat eine Quelle. Hier sind die Originale, mit Seitenangaben.
Beleuchtender Bericht zur Urnenabstimmung vom 29. November 2026
Gemeinde Neftenbach, Oktober 2026. Die Vorlage (S. 4 bis 13), die Investitionskosten mit Marge und Reserve (S. 11), der Zeitplan (S. 13), der Abschied der RPK mit der Empfehlung zur Ablehnung (S. 14 und 15) und die Abstimmungsempfehlungen (S. 16).
Gemeinderatsbeschluss «Gesamtprojekt Schulraum»
neftenbach.ch, publiziert am 1. September 2026 (Beschluss vom 17. August 2026). Enthält den Satz «muss mit Kosten von rund CHF 10 Mio. +/- 30 % gerechnet werden», der im beleuchtenden Bericht fehlt. Bildschirmkopie vom 26. Oktober 2026 mit Protokoll.
Original auf neftenbach.ch Bildschirmkopie, ganze Seite Ausschnitt Belegprotokoll
Einladung zur Informationsveranstaltung vom 22. Oktober 2026
Gemeinderat und Schulpflege Neftenbach. Mehrzweckhalle Auenrain, 19.00 Uhr.
Mitteilungsblatt «De Neftebacher», Oktober 2026
Gemeinde Neftenbach. Enthält den Beschluss zur Vorlage und den Antrag an die Gemeindeversammlung vom 25. November 2026 für einen Grundsatzentscheid zur Vorfinanzierung von 13.5 Mio. Franken für das Gesamtprojekt Schulraum (S. 4). Dort wird der Rahmenkredit mit 17'240'000 Franken beziffert, im Bericht und auf dem Stimmzettel mit 17'180'000.
Anfragen an den Gemeinderat nach § 17 Gemeindegesetz
Anfrage vom 16. Mai 2024 zur Schulraumplanung (eine von fünf Anfragen aus Hünikon und Aesch an die Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2024), Stellungnahme vom 25. September 2024 zur Veröffentlichung im «De Neftebacher», Anfrage vom 27. Oktober 2026 zur Vorlage, zur Beantwortung an der Gemeindeversammlung vom 25. November 2026. Kontaktangaben geschwärzt. Die Antworten des Gemeinderats stellen wir hier ein, sobald sie vorliegen.
Anfrage 16.5.2024 Stellungnahme 25.9.2024 Anfrage 27.10.2026
Presse (nur Verweise, Artikel sind kostenpflichtig)
- Der Landbote, 10. Juli 2024: «Zentrale Schule: Idee sorgt für viele Fragen» (Maja Reznicek)
- Der Landbote, 28. Dezember 2024: «15 Varianten wurden für die Zukunft der Schule ermittelt» (Maja Reznicek)
- Der Landbote, 5. Juni 2025: «Doch mehr Kinder: Kindergarten schliesst vorerst nicht» (Maja Reznicek)
- Der Landbote, 1. Oktober 2026: «Schulprojekt wird 17 Millionen Franken teurer als gedacht» (Maja Reznicek)
- Der Landbote, 24. Oktober 2026: «17 Millionen Franken für Schulraum in Neftenbach – oder noch viel mehr?» (Annika Früh)
Vorgeschichte seit 2024
Vom Zentralisierungsgedanken zur Vorlage ohne Heerenweg. Jeder Eintrag mit Datum und Quelle.
Die Schulpflege stellt eine Zentralisierung der Schulgebäude in den Raum. Das Schulhaus Heerenweg würde aufgehoben. Schulpflegepräsident Walter Feuchter: «Es ist aber noch in keiner Richtung irgendetwas entschieden.»
Der Landbote, 10. Juli 2024
Fünf Anfragen aus Hünikon und Aesch an den Gemeinderat verlangen Phasen, Mitwirkung und Abstimmungen in der Schulraumplanung.
Anfrage vom 16. Mai 2024; Der Landbote, 10. Juli 2024
Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat hält fest: «Die Erarbeitung der Varianten soll nicht auf einer vorgefassten Idee erfolgen.» Der Schulpflegepräsident: «Es besteht ausreichend Zeit, um sie zu planen, sodass das vorliegende Projekt in der erforderlichen Tiefe und mit der notwendigen Sorgfalt ausgearbeitet werden kann.» Eine Projektgruppe wird eingesetzt. Mitwirkung der Bevölkerung: während der Grundlagenarbeit keine.
Der Landbote, 10. Juli 2024
Stellungnahme zur Veröffentlichung des Gemeinderats im «De Neftebacher»: Der Antrag vom 16. Mai ist bis dahin nicht beantwortet.
Die Projektgruppe hat rund 15 Varianten ermittelt, nennt aber keine. Ob eine «zentrale Schule» weiterhin Thema ist, bleibt offen. Information im Frühjahr in Aussicht gestellt.
Der Landbote, 28. Dezember 2024
Das Mitteilungsblatt kündigt die Schliessung des Kindergartens Aesch in einem Jahr an. An der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2025 gibt der Schulpflegepräsident Entwarnung: Die Kinderzahlen hätten sich verändert. Gleichzeitig stellt die Projektgruppe ein Gesamtpaket für rund 10 Millionen vor: Modulbau 4.7 Mio., Trakt 2 Auenrain 2.5 Mio., Schulhaus Heerenweg 3 Mio.
Der Landbote, 5. Juni 2025 und 1. Oktober 2026
Der Gemeinderat bewilligt 270'000 Franken für Vorbereitungsarbeiten (SIA-Phasen 21 und 22).
Beleuchtender Bericht, S. 12
Gemeinderatsbeschluss: Rahmenkredit von 17.18 Mio. Franken für Modulbau und Trakt 2 Auenrain, Urnenabstimmung am 29. November. Der Heerenweg ist nicht Teil der Vorlage; für ihn nennt der Gemeinderat «rund CHF 10 Mio. +/- 30 %».
Der Landbote: Die Kosten haben sich gegenüber 2025 fast verdoppelt, mit dem Heerenweg liegen sie bei 27 Millionen. Der Gemeindeschreiber nennt als eine Option, den Standort Heerenweg zu streichen und den Schulbetrieb am Auenrain zu zentrieren.
Der Landbote, 1. Oktober 2026
Der beleuchtende Bericht liegt vor. Die Rechnungsprüfungskommission empfiehlt die Ablehnung. Die 10 Millionen für den Heerenweg stehen nicht im Bericht.
Beleuchtender Bericht, S. 4, 8, 14 und 15
Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Auenrain. Die Gemeindepräsidentin räumt ein, der Begriff «Gesamtprojekt» sei «möglicherweise unglücklich gewählt». Über den Heerenweg werde später separat abgestimmt. Der Liegenschaftenvorstand: Statt der angenommenen 15 Prozent müssten rund 70 Prozent der Bausubstanz des Heerenwegs erneuert werden.
Der Landbote, 24. Oktober 2026
Neue Anfrage nach § 17 Gemeindegesetz an den Gemeinderat: Gesamtkonzept, Reservekapazität des Modulbaus, Standortentscheid Heerenweg, Kostenentwicklung, Planungstiefe und Dringlichkeit.
Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat beantwortet die Anfragen und beantragt einen Grundsatzentscheid zur Vorfinanzierung von 13.5 Mio. Franken für das Gesamtprojekt Schulraum.
Mitteilungsblatt Oktober 2026, S. 4
Urnenabstimmung über den Rahmenkredit.
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Abstimmen am 29. November
Wollen Sie die Vorlage «Bewilligung eines Rahmenkredits von brutto CHF 17'180'000.- (inkl. MwSt.) für die Schulraumplanung» annehmen?
Unsere Empfehlung: NEIN
Brieflich
Die Unterlagen kommen per Post. Stimmzettel ausfüllen, ins Stimmcouvert legen, Stimmrechtsausweis unterschreiben und so zurückschicken oder in den Gemeindebriefkasten werfen, dass alles rechtzeitig bei der Gemeinde ist. Die Fristen stehen auf dem Stimmrechtsausweis. Wer bis Mitte November keine Unterlagen hat, meldet sich bei der Gemeindeverwaltung, Telefon 052 305 06 66.
An der Urne
Ort und Öffnungszeiten der Urne stehen ebenfalls auf dem Stimmrechtsausweis.
Gemeinsam an die Urne
Am Abstimmungssonntag treffen wir uns in Hünikon zu Kaffee und Kuchen und gehen dann gemeinsam ins Dorf an die Urne. Zeit und Ort geben wir hier und in der WhatsApp-Gruppe bekannt.
Gemeindeversammlung vom 25. November 2026
Vier Tage vor der Abstimmung beantwortet der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung unsere Anfragen und beantragt den Grundsatzentscheid zur Vorfinanzierung von 13.5 Mio. Franken für das Gesamtprojekt Schulraum. Kommen Sie, hören Sie zu, fragen Sie nach.
Fragen und Antworten
Ist das Komitee gegen neuen Schulraum?
Nein. Die Schule braucht mehr Raum, und der Trakt 2 des Auenrains muss saniert werden. Das bestreitet niemand, auch die RPK nicht. Wir sind gegen eine Vorlage, die nur die halbe Rechnung zeigt und den Heerenweg nebenbei vorentscheidet.
Was passiert bei einem Nein?
Die Schulraumplanung geht weiter. Der Gemeinderat wartet die Abklärungen zum Heerenweg ab, die er selbst auf spätestens Anfang 2028 ansetzt, und legt dann eine Vorlage mit gesicherten Kosten vor. So steht es im Abschied der RPK (Bericht, S. 15).
Wird der Heerenweg bei einem Ja geschlossen?
Das sagt niemand, und wir behaupten es auch nicht. Was im Bericht steht: Der Modulbau wird so gebaut, dass der Schulbetrieb «künftig dauerhaft oder auch nur vorübergehend am Standort Auenrain konzentriert werden» könnte (S. 8). Wer das später entscheidet und ob die Bevölkerung mitredet, ist offen. Das ist unser Problem mit der Vorlage.
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